Ausbildung zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Wer eine duale Ausbildung zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice absolviert, lernt überwiegend im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule .

Ausbildungsbetriebe sind Unternehmen des Küchen- und Möbelhandels oder Möbelspeditionen. Für diese sind die Auszubildenden meist in Werkstätten und Lagern tätig, manche Aufgaben erledigen sie in Büroräumen. Darüber hinaus sind sie in Transportfahrzeugen zu Privat- und Firmenkunden unterwegs. Unter Anleitung ihres Ausbilders und erfahrener Kollegen müssen sie von Anfang an tüchtig mitarbeiten: Sie sind dabei, wenn Küchen und Möbel auf- und abgebaut, verpackt oder gelagert werden.

Auch beim Beladen der Fahrzeuge helfen sie mit. Um Möbel und Küchen termingerecht auszuliefern oder die Zeitplanung für einen Umzug einzuhalten, müssen sie bisweilen früh aufstehen. Zum Teil kann auch Arbeit in den Abendstunden oder am Samstag erforderlich sein.

An die Arbeit mit Kleb- und Dichtstoffen müssen sich die Auszubildenden gewöhnen. Wenn sie Küchen oder Möbel in Privat- oder Geschäftsräumen auf- bzw. abbauen, treten sie gegenüber den Kunden freundlich und geduldig auf.

Ausbildungsinhalte

In den ersten 18 Monaten lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:
  • wie man Arbeitsschritte plant und den Arbeitsplatz einrichtet
  • wie Datensysteme genutzt, Daten gepflegt und gesichert werden
  • wie man Anfragen und Aufträge entgegennimmt und weiterleitet
  • wie man Warenbestände und Zustand der Waren prüft, Fehlbestände ergänzt und Waren rückführt
  • wie Maschinen eingerichtet, bedient und gewartet werden
  • wie man Möbel- und Küchenteile vor Beschädigungen schützt
  • wie man Regeln für das Arbeiten an elektrischen Anlagen anwendet und Unfallverhütungsvorschriften beachtet
  • wie man Möbel, Küchen und Geräte oder Umzugsgut kommissioniert, verpackt und lagert
  • wie man Aufgaben und Ziele von qualitätssichernden Maßnahmen unterscheidet und zur Verbesserung der Arbeit im eigenen Arbeitsbereich beiträgt

Während der zweiten 18 Monate wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:
  • welche Verkehrssicherungsmaßnahmen bei der Be- und Entladung veranlasst werden müssen
  • worauf bei Informations- und Beratungsgesprächen mit Kunden zu achten ist und wie Produkteinweisungen durchzuführen sind
  • wie man Mängel, Schäden und Fehler feststellt, beurteilt, dokumentiert und behebt
  • wie man Möbel- und Küchenteile ausrichtet, zusammenbaut und anpasst
  • wie elektrische Einrichtungen und Geräte eingebaut, elektrische Anschlüsse hergestellt und mechanische und elektrotechnische Funktionsprüfungen durchgeführt werden
  • wie Leitungswege für Wasser, Abwasser und Luft zu prüfen sind und wie man Lüftungsrohre und Armaturen einbaut
  • wie man Informationen für die Tourenplanung beschafft und Touren nach verschiedenen Vorgaben plant
  • wie man Beschwerden und Reklamationen entgegennimmt, weiterleitet und Entscheidungsvorschläge erarbeitet
  • wie man eigene Arbeiten anhand des Arbeitsauftrags kontrolliert, dokumentiert und bewertet

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden vermittelt:
  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
  • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Angebot, Beschaffung, Fertigung und Verwaltung funktionieren
  • welche Vorschriften zum Arbeitsschutz und zur Unfallverhütung zu beachten sind

In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:
  • den Beruf als Dienstleistung erfassen und den Ausbildungsbetrieb präsentieren
  • einen Arbeitsauftrag im Möbel-, Küchen- und Umzugsservice erfassen und planen
  • Warenbestände und Umzugsgut kontrollieren und sichern
  • Möbel, Küchen, Geräte oder Umzugsgut verpacken, lagern und transportieren
  • Möbel- und Küchenteile aus Vollholz bearbeiten
  • Möbel- und Küchenteile aus unterschiedlichen Werkstoffen bearbeiten
  • neue Möbel und neue Küchenmöbel montieren
  • elektrische Einrichtungen und Geräte installieren und deinstallieren
  • Waren und Güter abholen und ausliefern
  • Möbel und Küchen ab- und aufbauen
  • Anschlussarbeiten an Wasser- und Abwasserleitungen sowie Lüftungsanlagen durchführen
  • Beschwerden und Reklamationen bearbeiten
  • Aufträge von der Planung bis zur Abnahme ausführen

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Ausbildungsbedingungen, finanziellen Aspekte, Ausbildungsdauer und Zugangsvoraussetzungen ist zu finden unter: http://berufenet.arbeitsagentur.de

Interesse?

Folgen Sie diesen Schritten, um eine Intiativbewerbung zu versenden:

  1. Erstellen Sie eine Bewerbungsmappe mit aussagefähigem Anschreiben, in dem Sie kurz Ihre bisherige Berufserfahrung, Ihr gewünschtes Tätigkeitsgebiet und Ihren frühestmöglichen Arbeitsbeginn erwähnen.
  2. Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen persönlich zu.
    RuckZuck Umzugservice GmbH
    Raiffeisenstraße 2
    26683 Ramsloh

Falls Ihre Initiativbewerbung auf Interesse gestoßen ist, melden wir uns bei Ihnen.

 

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